Samsung Galaxy Tab S3 T820N Test

Samsung Galaxy Tab S3 Verpackung
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Bei dem Samsung Galaxy Tab S3 handelt es sich um das aktuelle Flagschiff im Bereich Tablet aus dem Hause Samsung. Im Vergleich zu dem Vorgänger, dem Samsung Galaxy Tab S2, sind einige kleinere Neuerungen bzw. Änderungen vorgenommen worden. Mit den folgenden Besonderheiten wird das Galaxy Tab S3 von Samsung beworben:

  • Schnellladefunktion
  • HDR-Videounterstützung
  • Vier Lautsprecher
  • verbesserter S Pen

Neben der Wi-Fi Variante mit der Modellbezeichnung T820N, welches wir uns in dieser Review anschauen, gibt es noch das Modell T825N, welches zusätzlich noch mit einem LTE Chip bestückt ist und somit auch unterwegs mit einer SIM-Karte betrieben werden kann und nicht ausschließlich auf WLAN angewiesen ist.

Ich habe bereits ein Samsung Galaxy S2 9.7 Wi-Fi in schwarz und bin damit wirklich schon sehr zufrieden. Auf den ersten Blick sieht das S3 nach keiner großen Neuerungen aus, betrachtet man aber die vielen kleinen Details in Summe sind es einige Änderungen: – “nur noch” Quad-Core statt Octa-Core, dazu aber später mehr – 4 statt 3 GB Arbeitsspeicher – größere Akku-Kapazität – USB 3.0 C, welches ein schnelleres Aufladen ermöglicht – sowohl Front- als auch Rückkamera wurden verbessert. Natürlich hat Samsung noch einige weitere Sachen geändert. Ich bin gespannt, wie sich das S3 im Vergleich zum S2 macht und ziehe in meinem Bericht immer wieder einen Vergleich zwischen den beiden Produkten heran.

Unboxing

Nun gut, geliefert wird das Samsung Galaxy Tab S3 in gefühlt der absolut identischen Verpackung wie das S2 – ist nicht schlimm. Soll mir recht sein!

Samsung Galaxy Tab S3 Verpackung

Öffnet man nun die Umverpackung und holt das Tablet heraus, kommt das folgende Zubehör zum Vorschein:

  • Ladestecker
  • Lade- bzw. Datenkabel (Type A auf Type C)
  • S Pen mit Zubehör (Wechselspitzen und Wechselwerkzeug)
  • Papier in Form von Kurzanleitung, Sicherheitshinweise und Garantiebestimmungen. 😉

 

Samsung Galaxy Tab S3 LieferumfangSchön an der Sache ist, dass man das Kabel sowohl als Ladekabel in Kombination mit dem Ladestecker als auch als Datenkabel am Laptop nutzen kann. Bei meinem Lenovo Moto Z war dieses leider fest mit dem Ladestecker verbunden.

Das S3 selber ist in einer Schutzfolie eingeschlagen und somit gut verpackt vor ersten Schäden:

Samsung Galaxy Tab S3 S Pen

Ausgepackt sieht es dann wie folgt aus:

Samsung Galaxy Tab S3 Bildschirm

Im Vergleich zum Samsung Galaxy Tab S2 fällt positiv auf, dass der S Pen mit zum Lieferumfang gehört, welcher ansonsten mit zusätzlichen 30 € zu Buche schlagen würde. Negativ lässt sich an dieser Stelle erwähnen, dass dafür jedoch kein Schutzhülle mit dabei ist. Dafür werden noch 35 € fällig – außer man entscheidet sich für das Book Cover Keyboard von Samsung, welches mit einem Preis von ca. 90 € noch ein Stück teurer ausfällt.

Technische Daten

In der folgenden Aufstellung habe ich die wichtigsten technischen Daten des S2 mit dem des S3 gegenüber gestellt. Bei der LTE-Version gelten bis auf das Gewicht und den Strahlungswert die identischen technischen Daten. Sowohl im S2 als auch im S3 ist ein LTE-Modem mit bis zu 300 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload verbaut.

Bezeichnung Samsung Galaxy Tab S2 Samsung Galaxy Tab S3
Aktueller Verkaufspreis / UVP 400 € // 519 € 640 € // 679 €
Abmessungen 237,3 x 169,0 x 5,6 mm 237,3 x 169,0 x 6,0 mm
Gewicht 378 g 429 g
Farben schwarz / weiß schwarz / silber
Prozessor Snapdragon 652
4x 1,80GHz + 4x 1,20GHz
Snapdragon 820
2x 2,15GHz + 2x 1,60GHz
Arbeitsspeicher 3 GB 4 GB
Speicher 32 GB (ca. 24 GB frei) 32 (ca. 23 GB frei)
Display 9.7″ 2.048 x 1.536 (QXGA) 9.7″ 2048 x 1536 (QXGA)
S Pen Unterstützung nein ja
Kamera Video Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) @30fps UHD 4K (3840 x 2160 Pixel) @30fps
Kamera Foto (Hauptkamera) 8 MP (CMOS) 13 MP (CMOS)
Kamera Foto (Frontkamera) 2,1 MP (CMOS) 5 MP (CMOS)
SAR-Wert Körper 0,833 W/Kg 0,804 W/Kg
USB 2.0 3.1
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2,4 + 5 GHz 802.11 a/b/g/n/ac 2,4 + 5GHz
Bluetooth v4.1 v4.2
Standortbestimmung GPS, Glonass GPS, Glonass, Beidou, Galileo
Android 6.0 (Update auf 7.0 vorhanden) 7.0
Sensoren Beschleunigungssensor
Fingerabdruck-Scanner
Lagesensor
Kompass
Hall-Sensor
Umgebungslichtsensor
Beschleunigungssensor
Fingerabdruck-Scanner
Lagesensor
Kompass
Hall-Sensor
Umgebungslichtsensor
Akku 5.870 mAh
6.000 mAh

Gehäuse

Wie es bereits die Abmessungen vermuten lassen, hat sich an der Bauform des Tablets nur wenig getan.

Auf der Rückseite ist die Kunststoffoptik gegen eine eleganter-aussehende Glasoptik getauscht worden. Diese ist natürlich auch viel empfindlicher für Fingerabdrücke oder dergleichen.

Ebenso ist auf der linken Seite des Gehäuses ein wenig geändert worden. So ist für das optional-erhältliche Samsung Book Cover Keyboard eine Kontaktleiste zur Kommunikation und zwei Aussparungen für einen besseren Stand integriert worden:

Samsung Galaxy Tab S3 Kontakte Tastatur

Auf der rechten Seite sind neben dem gewohnten Ein-/Ausschalter, die Lauter-/Leisetaste auch noch der Kartonslot für die microSD-Karte, welche eine Kapazität von bis zu 256 GB aufnehmen kann, verbaut – Vorgänger konnte laut technischem Datenblatt “nur” 128 GB. Ich muss jedoch gestehen, dass ich bis jetzt nur eine Speicherkarte mit maximal 64 GB drin stecken hatte.

 

Auf der Unterseite liegt – wer hätte es anders erwartet – der Anschluss für das Ladekabel vom Type C und der Eingang für 3,5 mm Klinkenkopfhörer. Jeweils ganz außen liegen die beiden Lautsprecher, welche in Zusammenarbeit mit AKG entwickelt wurden:

Oben ist wirklich sehr unspektakulär, aber auch hier hat sich etwas getan. Statt der ursprünglichen zwei Lautsprecher sind im S3 nun vier Lautsprecher verbaut. Somit sind im oberen Rahmen noch zwei weitere Lautsprecher eingebaut worden.

Insgesamt ist das Gehäuse, wie auch schon beim Vorgänger, durchweg hochwertig verarbeitet. Es gibt keine scharfen Kanten, drückt man auf verschiedene Stellen am Tablet gibt dieses nicht spürbar nach und es sind auch keine Knarzgeräusche zu hören. Zusätzlich liegt das Gerät sehr gut in der Hand sowohl im einhändigen oder beidhändigen Betrieb.

Kameras

Verbaut sind bei dem Samsung Tablet zwei Kameras: eine Hauptkamera und eine Frontkamera. Die Hauptkamera löst mit guten 13 Megapixel (MP) anstatt 8 MP beim S2 auf; bei der Frontkamera sind hingegen nur 5 MP möglich. Die Hauptkamera besitzt im Gegensatz zur Frontkamera einen Autofokus und löst und arbeitet mit einer maximalen Blende von f/1.9. Die Frontkamera hingegen hat keinen Autofokus, sondern hat einen fixierten Fokuspunkt und kommt mit einem Blendenwert von f/2.2 daher. Bei guten Lichtverhältnissen macht die Hauptkamera auch sehr gute Bilder und es lassen sich damit sogar Videos in einer Auflösung von 4K erstellen. HDR ist ebenso mit an Bord.
Möchte man jedoch die Frontkamera, welche noch mit FullHD Auflösung arbeitet, für eine abendliche Runde Skype bei schlechten Lichtverhältnissen nutzen, so kommt das Tablet bzw. die verbaute Kamera schnell an ihre Grenzen.
Prinzipiell ist ein Tablet nicht dafür gemacht, um damit durch die Weltgeschichte zu laufen und alles Mögliche in Form von Fotoaufnahmen festzuhalten. Dafür gibt es heutzutage jede Menge Kompaktkameras (z.B. die getestete Canon G7X Mark II) oder auch jedes Smartphone macht die Arbeit besser. Jedoch handelt es sich bei dem S3 um das aktuelle Top Tablet aus dem Hause Samsung und es hätte aus meiner Sicht durchaus ein besserer Kameramodul verbaut sein dürfen. Verglichen mit dem Vorgänger hat sich bei beiden Kameras jedoch was Positives getan. So sind die Farben deutlich kräftiger und das Bild insgesamt nicht so schnell verpixelt.

Folgende Bilder sind bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gemacht worden:

Ich habe zuerst versucht Bilder im Automatik-Modus zu machen, jedoch waren diese für mich trotz Auswahl des Belichtungspunkts total dunkel und, gerade wenn man rein gezoomt hat, schnell verpixelt. Wählt man jedoch den HDR Modus, kommen dabei sehr gut Bilder heraus, was jedoch natürlich nicht mit dem Original überein stimmt.

Aus meiner Sicht ist die Kamera natürlich kein Top-Modell und kann entsprechend nicht mit den aktuellen Flagschiffen wie dem S8 von Samsung oder dem HTC U11 mithalten, braucht sich für ein Tablet jedoch auch nicht zu verstecken.

Display

Gerade beim Display gibt es sehr unterschiedliche Meinungen in dem Punkt, was man haben muss und was gegebenenfalls schon ausreicht. Schaut man sich die technischen Daten des Nokia 6210 an oder des 3310, dann stellt man fest, dass man “damals” mit einer Auflösung von 96 x 60 Pixeln in Graustufen, das 3310 mit 84 x 84 Pixeln auf einem 2,4″ großen Display klargekommen ist. Ich für meinen Teil mag es, wenn ich auf dem Display nicht die Pixel zählen kann und entsprechend ist eine Auflösung von FullHD auf einem Tablet und HD auf einem Smartphone aus meiner Sicht schon Pflicht.

Durch das verbaute Amoled-Display gibt es jedoch keine Kritikpunkte. Sowohl die Farbwiedergabe als auch die Helligkeit lassen keinen Wunsch offen und so lässt sich das Tablet selbst bei hellen Lichtverhältnissen draußen nutzen. Ebenso ist das Display sehr blickwinkelstabil und kann somit selbst aus unterschiedlichen Sichtweisen in nahezu unveränderter Farbwiedergabe und Helligkeit betrachtet werden.

Leistung

Ich war mal so frei und habe mir die drei kostenlosen Android Apps Geekbench 4, PCMark for Android und AnTuTu auf meinem Samsung Galaxy Tab S2 und S3 installiert und die Werte miteinander verglichen.
Im AnTuTu hat das S3 deutlich die Nase vor dem S2:

Samsung Galaxy Tab S2 AnTuTu
AnTuTu S2

Samsung Galaxy Tab S3 AnTuTu
AnTuTu S3

 

In den folgenden beiden Screenshots aus dem PCMark sieht man keinen nennenswerten Unterschied im Gesamtscoring:

Samsung Galaxy Tab S2 PCMark
PCMark S2

Samsung Galaxy Tab S3 PCMark
PCMark S3

 

Sehr interessant, aber weniger verwunderlich ist, dass im Single-Core Test das S3 besser abschneidet als das S2. Aber gerade im Multi-Core-lastigen Test schneidet das S2 sogar besser als das S3 ab, was daran liegt, dass vier gegen acht Kerne natürlich selbst bei etwas schnellerem Takt nicht gegeneinander ankommen. Einfach gerechnet kommen 12 GHz Gesamtleistung des S2 nicht gegen 7,5 GHz des Samsung Galaxy Tab S3 an, weshalb der Unterschied im Multi-Core Score im Geekbench 4 schon sehr deutlich ausfällt. Hingegen sprechen die 2,15 GHz im S3 gegenüber den 1,8 GHz des S2 im Single-Core Score klare Worte für das S3.

Geekbench 4 Samsung Galaxy Tab S2
Geekbench 4 S2 

Samsung Galaxy Tab S3 Geekbench 4
Geekbench 4 S3

 

Im Fazit zur Leistung würde ich sagen, dass man geteilter Meinung sein kann. Gerade im oft verwendeten Single-Core Einsatz ist das S3 deutlich schneller. Werden jedoch mehr als vier Cores verwendet, dann holt das S2 deutlich auf und liegt bei bis zu acht gleichzeitig arbeitenden Threads sogar deutlich vorne. Gerade im Alltag wird in vielen Fällen jedoch nicht die volle Leistung ausgenutzt und somit ist für den klassischen Anwender in vielen Fällen das S3 die bessere Wahl.

Lautsprecher

Statt der im Samsung Galaxy Tab S2 verbauten zwei Lautsprecher, hat das Samsung Galaxy Tab S3 nun insgesamt vier Lautsprecher verbaut. Wie eine Schriftzug auf der Rückseite des Tablets vermuten lässt, ist dies aufgrund einer Kooperation mit AKG passiert. Erzeugt wird aus den vier Lautsprechern ein Stereosound, der insgesamt einen sehr guten Klang hat. Hält man das Tablet jedoch in der Hand, weil man gerade im Querformat ein Video schauen möchte oder Musik läuft und man währenddessen surft, dann sind die vier Lautsprecher unglücklich gelegen und werden teils durch die Hand/Hände abgedeckt und können so ihren vollen Klang nicht entfalten. Dennoch ist der Sound im Vergleich zum S2 besser geworden und es ist ein deutlicher Zugewinn.

Gerade im lauteren Bereich kommt das Samsung Galaxy Tab S3 jedoch schnell an seine Grenzen und fängt an zu knarzen – für ein Tablets einer solchen Preisklasse hätte ich mir ein deutlich besseres Klangerlebnis vorgestellt.

Darüber hinaus habt ihr natürlich die Möglichkeit über Bluetooth oder auch über den verbauten 3,5 mm Klingenausgang nahezu unendlich viele Endgeräte anzuschließen und mit der Musik vom eurem Tablet zu behelligen.

S Pen Eingabestift

Bei dem S Pen handelt es sich um eine Eingabestift, welcher aus dem Hause Samsung kommt und schon vor einiger Zeit mit den ersten Note Modellen auf den Markt kam. Ebenso hat auch das Samsung Galaxy Tab S3 einen Eingabestift mit an Boad.

Doch wofür überhaupt einen Eingabestift? Anwendungsfälle gibt es genug: Sei es um ein paar Sätze im letzten Meeting mit zuschreiben, eben eine Skizze zu erstellen und diese anschließend an die Wand zu werfen. Ich habe ihn zum Beispiel für das Brainstorming und das Festhalten von Notizen für diesen Beitrag genutzt. Gerade mit Apps wie Evernote oder auch OneNote lässt es sich sehr gut arbeiten. Entsprechendes Konto z.B. bei OneNote vorausgesetzt lassen sich Notizen auf dem Tablet erstellen, welche man im Web oder auf dem Laptop abrufen und weiterverarbeiten kann. Ich für meinen Teil mag es z.B. abends auf der Couch noch etwas an meinem Blogbeiträgen oder auch handwerklichen Projekten weiter zu arbeiten. Dabei geht es eher darum vielleicht mal eine Skizze zu erstellen, Brainstorming zu betreiben oder ähnliches.

Auch meine größere Tochter hat Gefallen daran gefunden und will nun statt auf einem Blatt Papier lieber auf dem Tablet malen.

Anbei einige Screenshots von Arbeiten mit dem S Pen am Samsung Galaxy Tab S3:

 

Samsung Galaxy Tab S3 Gemälde
Warum ich kein Künstler geworden bin…

 

Meine Tochter hat sich versucht – Bedienung scheint wirklich kinderleicht

 

MyScript Nebo Preview auf Samsung Galaxy Tab S3
In der App Nebo Preview von MyScript lassen sich tolle Sachen machen

 

Bedienung ist besser als ein Notizbuch – Schreibfehler lassen sich schnell korrigieren

 

Die fehlerfreie Umwandlung spricht für die App

 

Anschließend kann man den Text nach formatieren – Überschriften kennzeichnen oder Text farblich hervorheben

 

Vielleicht noch etwas zu Apps für Notizen: Es gibt eine Reihe von Apps, jedoch ist mein aktueller Geheimtipp derzeit die App MySkript Nebo Preview. Mit dieser App besteht nicht nur die Möglichkeit Notizen anzufertigen, sondern die Konvertierung der Handschrift in einen richtigen Text funktioniert wirklich sehr sehr gut. Zudem ist die Bedienung sehr intuitiv gemacht. Fehlende Leerzeichen, Zeilenumbrüche lassen sich ganz einfach entfernen und auch bei Bedarf einfügen. Der Klassiker ansonsten ist natürlich Evernote, wobei gerade OneNote aus meiner Sicht sehr große Fortschritte in letzter Zeit gemacht hat und ich wirklich sehr gespannt auf zukünftige Versionen bin. Gerade im Business Umfeld in Kombination mit einem papierlosen Büro ist OneNote einfach die bessere Integration in das Microsoft Umfeld.

Der Stift selber liegt bei allen Arbeiten gut in der Hand und arbeitet wirklich sehr präzise. Aufgrund der Größe lässt er sich leider nicht im Gehäuse des Tablets unterbringen und “fliegt” somit immer rum. Schön ist jedoch auch, dass weitere Ersatzspritzen im Lieferumfang enthalten sind und somit selbst einer längeren Nutzung nichts im Wege steht.

Ich könnte mir, wenn ich mein privates Gerät auf der Arbeit nutzen dürfte, sehr gut vorstellen es beruflich zu nutzen. Notizen sind anschließend direkt in digitaler Form vorhanden und könnten so als Grundlage für Niederschriften oder Vermerke genutzt werden.

Ansonsten werde ich es für meinen Handwerker-Blog nutzen. So kann ich schon während meiner Projekte digitale Notizen verfassen und muss mir wichtige Sachen nicht merken.

Fazit Samsung Galaxy Tab S3 9.7

Viel geschrieben, aber wie lautet mein Gesamtfazit zum Samsung Galaxy Tab S3?

In vielen Punkten ist das Samsung Galaxy Tab S3 ein Upgrade gegenüber dem S2. So bietet es mehr Arbeitsspeicher, was dazu führt das mehrere Apps gleichzeitig geöffnet werden können. Ebenso ist durch die Schnellladefunktion das Tablet in wesentlich kürzerer Zeit geladen als es ohne Schnellladefunktion wäre. Das bessere Kameramodule und die Unterstützung des S Pen Eingabestifts lassen mein Herz höher schlagen. Lediglich der Prozessorleistung und den Lautsprechern stehen ich leicht kritisch gegenüber, was aber nur ein kleiner Dorn im Auge ist. Vielmehr ist der derzeitige Ladenverkaufspreis von etwa 600 € aus meiner Sicht noch zu hoch, da entsprechende konkurrierende Produkte z.B. das MediaPad M3 von Huawei (kleinerer Bildschirm, selbe Leistung und nur 300 €) oder das ZenPad 3S 10 von Asus (etwas langsamer, vergleichbare Größe und Verarbeitung und nur 350 €) vergleichbar und günstiger sind.

Ich hätte mir für meinen Teil noch einen anderen Prozessor gewünscht. Wäre beispielsweise ein Snapdragon 835 verbaut gewesen, wie es es auch mit HTC U11 oder im Mi6 von Xiaomi der Fall ist, wäre dies auch ein wirklicher Leistungssprung sowohl im Single- auch Multi-Core Einsatz gewesen. So muss man jedoch sagen, dass es möglicherweise ein Schnellschuss seitens Samsung war.

Sehr gut finde ich wie schön und vielfältig der Stylus funktioniert. Ich mache wirklich abends sehr viele Ideensammlungen auf der Couch. Ebenso kurze Skizzen oder Zeichnungen von anstehenden Projekte, um diese für Blogbeiträge festzuhalten. Die Verarbeitung des Tablets lässt keine Wünsche übrig. Sehr gut finde ich, dass das Book Cover nun magnetisch befestigt wird und nicht wie beim Vorhänger mit brachialer Gewalt in zwei Einkerbungen gedrückt werden muss.

Die Akku-Laufzeit ist aus meiner Sicht auch sehr gut. So verliert die Akku-Kapazität selbst über Nacht (WLAN ist an) nicht wirklich an Kapazität. Selbst wenn man es mal einige Tage nicht benutzt, hat der Akku nur wenig Kapazität verloren. Ist der Akku dennoch leer, lässt sich dieser mit der proprietären Ladelösung von Samsung sehr schnell wieder aufladen. In unter drei Stunden ist der Akku wieder voll aufgeladen- Apple-Jünger wissen, dass man das iPad gerne mal einen halben Tag laden muss (über Nacht).

Aus meiner Sicht muss Samsung noch etwas am derzeitigen Verkaufspreis ändern, ansonsten werden konkurrierende Produkte z.B. auch der Vorgänger die bessere Wahl, wenn es um die Neuanschaffung eines Tablets geht.

 

Plant Ihr selber die Anschaffung des Samsung Galaxy Tab S3 WiFi oder LTE, würde ich mich freuen, wenn ihr es über den folgenden Link kauft und ich somit ein Stück der Amazon-Provision erhalte (euch entstehen keine Mehrkosten dadurch):

Über Marcel 22 Artikel

Berufliche bin in der Welt der Nullen und Einsen unterwegs und lasse mich gerne für neue technische Dinge und auch Gadgets begeistern. Neben meiner handwerklichen Geschick und meiner Liebe zur Fotographie behalte ich den Gadget Bereich immer wieder im Blick

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