USB-Sticks Toshiba U363 und U364 im Test

Toshiba U363 U364 USB Stick

Heute gibt es die im folgenden abgebildeten USB-Sticks mit der Bezeichnung Toshiba U363 und Toshiba U364 mit jeweils 32 GB Größe im Test.

Toshiba U363 U364 USB Stick

Auch wenn der Speicher eures Smartphones immer weiter wächst, Online-Speicherplatz von fast jedem in irgendeiner Form genutzt wird, große klobige Festplatten mittlerweile ausgestorben sind, so verkaufen sich USB-Stick in jeder Größe und auch Form immer noch sehr sehr gut.

Technische Daten

Bezeichnung Toshiba U363 Toshiba U364
Schnittstelle USB 3.1 Gen 1 (USB 3.0) USB 3.1 Gen 1 (USB 3.0)
Lesegeschwindigkeit bis zu 120 MB/s bis zu 120 MB/s
erhältliche
Speicherkapazitäten
32 GB
64 GB
128 GB
32 GB
64 GB
128 GB
Abmessungen  39 mm x 12,2 mm x 4,5 mm 16,8 mm x 15,2 mm x 6,8 mm
Gewicht ca. 6 g ca. 3 g
Garantie 5 Jahre 5 Jahre
Betriebstemperatur 0° – 40° C 0° – 50° C
Lagertemperatur -20° – 60° C -20° – 60° C
Aktueller Verkaufspreis*
32 GB
64 GB
128 GB
ca. 14 €
ca. 24 €
ca. 41 €
ca. 15 €
ca. 25 €
ca. 43 €
Kompatibel USB 2.0 USB 2.0

* Der Aktuelle Verkaufspreis wurde am 12.03.2018 aus der Preisvergleichsplattform geizhals.de ermittelt.

Die beiden getesteten Modelle liegen in vielen der Punkte gleichauf. Sowohl preislich als auch in den Bereichen der Lesegeschwindigkeit und Garantie sind aktuell keine Unterschiede zu erkennen. Gerade im Bereich der Abmessungen erkennt man jedoch schon einen deutlichen Unterschied. Ist der Toshiba U363 noch sehr länglich gebaut, so ist der Toshiba U364 mehr als die Hälfte kürzer, dafür aber insgesamt etwas klobiger. Zur Schreibgeschwindigkeit trifft Toshiba auf ihrer Produktwebseite überhaupt keine Äußerung. Ich war im Vorfeld des Tests wirklich sehr gespannt, was mich in diesem Punkt erwarten mag.

Unter den beiden folgenden Links könnt ihr euch die technischen Daten der beiden USB-Sticks auf der Toshiba Webseite anschauen:

Toshiba TransMemory U363

Toshiba TransMemory U364

Lieferumfang, Design und Verarbeitung

Bevor wir zu den wichtigen technischen Daten in Form von Tests kommen, gibt es nun erst noch ein paar Informationen und auch meine Meinung zu den Themen Design und Verarbeitung der USB-Sticks Toshiba U363 und Toshiba U364.

Ich will nicht sagen, dass Toshiba vollends auf Zubehör o.Ä. verzichtet, denn auf der Verpackung sind bereits viele wichtige Daten des USB-Sticks aufgedruckt, welche sonst üblicherweise in einem Handbuch oder einer Kurzanweisung beschrieben sein könnten. Sehr vorbildlich finde ich grundlegend die Verpackung, denn es handelt sich NICHT um eine nervige Blisterverpackung. Vielmehr besteht diese fast ausschließlich aus Papier und lässt sich auch problemlos öffnen.

Auch wenn sich auf dem eingangs-gezeigten Foto bereits erahnen lässt, wie groß der Unterschied im Punkt Größe ist, so zeigt es das folgende Bild in einem eingesteckten Xiaomi Pro Notebook noch viel mehr:

Toshiba U363 U364 USB Stick GrößeReicht der Toshiba U363 doch deutlich aus dem Gehäuse heraus, so steht der Toshiba U364 nicht einmal einen Zentimeter aus dem Notebook hervor. Der Toshiba U363 hat eine Aussparung für eine Halteschlaufe bzw. zur Befestigung an einem Schlüsselbund, der Toshiba U364 müsste hingegen im Portemonnaie o.Ä. unterkommen.

Der größere Toshiba U363 besteht aus einem Metallblock und wirkt dadurch sehr hochwertig. Es sind keine störenden Kanten vorhanden, welche dafür sorgen könnte, dass sich der USB-Stick in der Tasche verheddert. Der Toshiba U364 hingegen besteht – neben dem eigentlichen USB-A Adapter, welcher vollständig im USB-Anschluss verschwindet – aus einem kleinen weißen Stück Plastik, welches bei Benutzung nur noch wenige Millimeter aus dem eigentlichen USB-Port heraus guckt.

Die getesteten Toshiba USB-Sticks werden ohne Software o.Ä. ausgeliefert, sodass man direkt mit der Nutzung starten kann. Einige andere Hersteller müllen den USB-Stick bereits zu mit irgendwelcher “tollen” Software, welche einem im Alltag helfen soll 😉

Auf irgendwelche Leuchtdioden wurde seitens Toshiba ebenso verzichtet. Natürlich ist es auf der einen Seite schön, wenn man sehen kann, wenn darauf geschrieben wird, aber warum sollte mir das eine kleine Leuchtdiode anzeigen, welche möglicherweise dadurch störend wirkt? Hat man sein Notebook z.B. auf einem Sideboard stehen und ein Stück daneben einen Fernseher, wo man gerade seine Lieblingsserie betrachtet, dann gibt es doch nichts Schlimmeres als wenn die ganze Zeit (man kopiert gerade seine Datensicherung auf seinen USB-Stick) dieses kleine blöde Lämpchen leuchtet, oder? Mir gefällt der Verzicht!

An der Materialbeschaffenheit des Toshiba U363 gibt es nichts auszusetzen. Durch das Metallgehäuse aus einem Stück wirkt er nicht nur stabil, sondern ist es auch. Ich will nun nicht mit einem Hammer drauf hauen, denn dann gibt irgendwann sicher das Material nach, aber er wird ohne Probleme runter fallen können. Genauso sollte der Stick unbeschadet davon kommen, wenn eine Person aus Versehen mal darauf tritt. Am Toshiba U364 ist nicht viel dran, wobei “das Bisschen” leider nur durch ein Stück Plastik geschützt wird und dadurch weniger elegant und auch robust wirkt.

Benchmarks

Ich habe beide Modelle natürlich in diversen Benchmark einmal unter die Lupe genommen. Dabei habe ich die Tests auf ganz unterschiedlichen Testsystem durchgeführt, um möglicherweise bestehende Kompatibilitätsproblemen mit installierten Treibern o.Ä. ausschließen zu können, falls es zu sehr auffälligen oder auch abwegigen Werten kommt.

ATTO Disk Benchmark

CrystalDiskMark

Anvil’s Storage Utility

H2testw

Wie alle Testberichte genau aufzeigen, liegen sowohl der Toshiba U363 als auch der Toshiba U364 in einem sehr ähnlichen Leistungsbereich. Unter optimalen Bedingungen erreichen beide die 90 MB/s Marke lesend. Vergleiche ich die Werte mit meinem in die Jahre gekommenen Corsair Voyager mit 64 GB Gesamtkapazität, welcher schon über fünf Jahre in meinem Besitz ist, dann stehen beide Toshiba USB-Sticks schlecht dar. Der Corsair gehörte zur damaligen Zeit zu den Spitzenmodellen und hatte im Leistungsbereich schon damals die Nase ziemlich weit vorne.

Betrachtet man die Werte für die Schreibgeschwindigkeit, so kommen unter optimalen Bedingungen 18 MB/s, sogar bis zu 20 MB/s sind möglich. Dabei jedoch weit entfernt von jeglicher USB 3.0 Spezifikation bzw. Notwendigkeit. Selbst USB 2.0 wäre bei den Schreibwerten der beiden Toshiba USB-Sticks nicht ausgelastet. Will ich nun einen der beiden Sticks mit Daten unter optimalen Bedingungen füllen, so brauche ich fast 25 Minuten dafür. Gerade bei vielen kleinen Dateien verlängert sich die zeitliche Schiene sehr schnell.

Fazit zum Toshiba U363 und U364

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich sowohl vom Toshiba U363 als auch vom Toshiba U364 doch ein Stück weit enttäuscht bin. Angegeben werden beide USB-Sticks mit einer Geschwindigkeit beim Lesen von bis zu 120 MB/s. Sowohl der Toshiba U363 und auch der Toshiba U364 erreichen diese Werte in keiner Weise. Die getesteten Werte in allen Benchmarks sind nun mit 85 -90  MB/s für den Toshiba U363 und U364 noch im Rahmen dessen, aber wenn ein Hersteller angibt, dass die USB Sticks bis zu 120 MB/s lesend schaffen, dann sollt auch unter optimalen Bedingen zumindest 100 – 110 MB/s erreicht werden. Es wurde zwar mehr versprochen, aber die versprochenen Werte werden wahrscheinlich nur unter absoluten Laborbedingen erreicht. Ich hätte ehrlicherweise aber sogar erwartet, dass die Performance des größeren USB Sticks sogar besser sein wird als die des Kleineren.

Über die Optik lässt sich bekanntlich streichen. Der Toshiba U363 sieht meiner Meinung nach aber schlicht und elegant zugleich aus.  Ebenso hat er die Möglichkeit an einem Schlüsselbund oder auch an einem separaten Schlüsselanhänger befestigt zu werden, um entweder immer griffbereit zu sein oder auch nicht so schnell verloren zu gehen. Das verbaute Metallgehäuse lässt ihn ebenso hochwertig wirken und langen Spaß erhoffen. Alle Kanten wurden dabei sauber entgratet, sodass man keine Angst haben muss sich oder seine Klamotten daran zu schneiden. Auf eine Schutzabdeckung wurde bei beiden USB-Sticks verzichtet. Dementsprechend kann sich Schmutz, z.B. in Form von Flusen, in der USB-A Stecker sammeln. Beim Toshiba U363 braucht man sich keine Bedanken über die Stabilität machen, beim Toshiba U364 hingegen schon eher.  Der Toshiba U364 ist absolut auf eine sehr kleine Baugröße getrimmt. Dabei ist die Optik des USB Sticks auch weniger entscheidend. Im Gegensatz zu üblichen USB-Sticks steht der Toshiba U364 wirklich nur wenige Millimeter aus dem Notebook hervor, sodass dieser fast gar nicht auffällt und entsprechend auch nicht stört. So lässt sich das Notebook selbst bei eingestecktem USB-Stick noch immer problemlos in einer Tasche oder unter dem Arm transportieren, ohne dass man Angst haben muss, dass der USB-Stick abbricht.

Sehr schön ist jedoch an beiden Modellreihen, dass Sticks in den Größen von 32 GB bis zu 128 GB erhältlich sind und man somit auch mal Platz hat für einen Urlaubsfilm in FullHD oder sogar 4K Auflösung. Ebenso passt auch die Sammlung von Bildern im RAW-Format problemlos auf die Beiden, sodass man im Urlaub schon mal eine Sicherung machen kann.

Mit einem Preis von 0,3 bis fast 0,4 € pro GB Speicherkapazität liegt sowohl der Toshiba U363 als auch der U364 im mittleren Preissegment für USB-Sticks in dieser Geschwindigkeitsklasse. Sucht man jedoch einen wirklich kleinen bzw. kurzen USB-Stick, dann ist die Auswahl am Markt sehr überschaubar. Entsprechende Modelle anderer Hersteller, z.B. den SanDisk Ultra Fit liegen preislich und auch von der Leistung gleichauf mit dem Toshiba Modellen. Andere Modelle und Hersteller verlangen aber gerade für diese sehr kleine, schon fast Kleinstgröße doch noch etwas mehr, sodass gerade der Toshiba U364 eine gute Wahl was das Verhältnis Preis zu Leistung angeht.

 

Gerne dürft ihr über den nachfolgenden Link einen der beiden Toshiba USB Sticks erwerben. Ich bekomme einen Teil der Provision, euch entstehen aber keinerlei Mehrkosten:

 

Über Marcel 32 Artikel
Berufliche bin in der Welt der Nullen und Einsen unterwegs und lasse mich gerne für neue technische Dinge und auch Gadgets begeistern. Neben meiner handwerklichen Geschick und meiner Liebe zur Fotographie behalte ich den Gadget Bereich immer wieder im Blick

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*